Der Generalstaatsanwalt 

Giovanni Ilarda, wurde am 3. Juli 1952 in Ciminna (Palermo) geboren, er ist verheiratet und hat eine Tochter. An der Universität von Palermo machte er nach einer Diplomarbeit über vergleichendes Verfassungsrecht seinen Doktor in Rechtswissenschaften mit Bestnote und lobender Erwähnung (110 su 110 e lode). 

Er wurde mit Dekret des Präsidenten der Republik vom 19.4.2016 nach Beschluss des Obersten Rats für das Gerichtswesen zum Generalstaatsanwalt in Trient ernannt.

Bevor ihm das anspruchsvolle Führungsamt in der Region Trentino-Südtirol anvertraut wurde, war er Leitender Generalinspektor im Justizministerium.

Er ist Kassationsmagistrat mit Befähigung, höhere Stellen zu leiten; er übt den Beruf seit 1979 aus, wobei er als Richter beim Landesgericht Agrigent (bis 1985) und in der Folge als Staatsanwalt während der „anni di piombo“ (bleierne Zeit) und der Blutbäder in Sizilien tätig war und zwar von 1985 bis 1994 als Staatsanwalt und Mitglied der Direzione Distrettuale Antimafia (Kriminalamt zur Bekämpfung der Mafia) in Palermo, dann von 1994 bis 2008 als stellvertretender Generalstaatsanwalt mit Tätigkeitsschwerpunkt Straftaten in der öffentlichen Verwaltung und Delikte der organisierten Kriminalität.

Als Hauptansprechpartner für Fragen im Bereich Information Technology für die staatsanwaltlichen Ämter der Provinzen Palermo, Agrigent und Trapani entwickelte und koordinierte er von 2001 bis 2008 die institutionelle Internet-Seite auf regionaler und Justizbezirksebene; im Rahmen des Justizwesens war er oft auf den Gebieten der wirtschaftlichen Haushaltsführung und der infrastrukturellen Einrichtungen tätig.

Als Professor des Bürgerlichen Rechts und der Europäischen Union an der Universität Palermo war er von 1997 bis 2001 als Berater des parlamentarischen Antimafia-Ausschusses sowie von 2001 bis 2003 als Mitglied des Präsidialrates der ständigen Beobachtungsstelle über die organisierte Kriminalität tätig.

Im Jahre 2000 nahm er im Auftrag des italienischen Staates an der organisatorischen Leitung der Konferenz der Vereinten Nationen über die grenzüberschreitende organisierte Kriminalität teil und leitete später die Europäische Konferenz über die Cyberkriminalität in Kooperation mit dem Europäischen Rat.

Er war im Auftrag des Obersten Richterrats (Rats für das Gerichtswesen) und des Justizministeriums als Dozent und Referent in Studiengängen und Ausbildungskursen tätig; er ist Autor von Schriften in den Bereichen Zivilrecht, Gesellschaftsrecht, Strafrecht, Verfassungsrecht und Information Technology.

Seit vielen Jahren verbringt er den Sommerurlaub mit seiner Familie in Südtirol.

Während der feierlichen Amtseinsetzung am 9.6.2016 beendete er seine Rede mit diesen Worten:

„... in einem modernen Staat sollte die Justiz ohne bürokratische Behinderungen in gewissenhafter Weise und mit Demut und Transparenz dem Bürger und der Kollektivität zur Verfügung stehen; dazu verpflichte ich mich vor den Kollegen, der Anwaltschaft und all denjenigen, die sich aus beruflichen Gründen tagtäglich mit der Justiz konfrontieren; dazu verpflichte ich mich vor den Bürgern des Trentino-Südtirol“. 


Der Generalanwalt

Markus Mayr, wurde 1957 in Ritten (BZ) geboren und promovierte auf der Universität Florenz zum Doktor der Rechtswissenschaften.

Er trat 1988 in Bozen in den Justizdienst ein, nachdem er einige Jahre lang als Rechtsanwalt tätig war.

Er bekleidete das Amt des Bezirksrichters und ab 1997 das des Staatsanwaltes in Bozen, wobei er in derselben Stadt von 2009 bis 2017 das Amt des beigeordneten Oberstaatsanwaltes innehatte.

Als Experte im Fachbereich Wirtschaftskriminalität koordinierte er verschiedene Arbeitsgruppen im Bereich Steuer- und Wirtschaftsdelikte.

Seit 2012 ist er Richter der Steuerkommission zweiter Instanz in Bozen.

Mit Beschluss des Obersten Rats für das Gerichtswesen vom 20.6.2018 wurde er zum Generalanwalt bei der Generalstaatsanwaltschaft Trient, Außenstelle Bozen, ernannt.

 


Die stellvertretenden Generalstaatsanwälte

 

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Maria Teresa Rubini, wurde in Udine geboren und erwarb den Universitätsabschluss im Jahre 1981 in Padova. Sie trat 1984 in den Justizdienst ein.

Nach dem Referendariat in Venedig wurde sie zur Strafrichterin am Landesgericht in Udine ernannt. Ab 1987 übte sie die Funktion der leitenden Amtsrichterin in Genua aus, wo sie bis 1999 verblieb; dort war sie innerhalb spezialisierter Gruppen im Bereich Umweltschutz und Arbeitsunfälle tätig.

Nachfolgend war sie in Genua als Richterin am Überprüfungsgericht, Überwachungsrichterin, Richterin am Landesgericht sowie überwiegend als Richterin für die Vorerhebungen tätig; in dieser Funktion behandelte sie Verfahren von nationaler Bedeutung im Bereich der organisierten Kriminalität, der Wirtschaftskriminalität und der verschuldensabhängigen Haftung.

Sie nahm die Funktion als qualifizierte Ausbilderin für die Region Ligurien der Scuola Superiore della Magistratura (italienische Hochschule für die Aus- und Fortbildung von Richtern und Staatsanwälten) wahr; in dieser Funktion nahm sie an der Organisation von Studientreffen zur berufsbegleitenden Weiterbildung teil und hatte auch Kollegen aus europäischen Ländern dank des Europäischen Netzes für die Aus- und Fortbildung von Richtern und Staatsanwälten (EJTN) zu Gast; sie selbst war ihrerseits Gast bei Gerichtsämtern und Ausbildungsinstituten in Europa.

Am 9.1.2019 wurde sie in Trient zur Stellvertretenden Generalstaatsanwältin ernannt.


 

Giuseppe De Benedetto, wurde am 6. Juli 1955 in Taranto geboren. Seinen Doktor in Rechtswissenschaften machte er nach einer Diplomarbeit über das Strafprozessrecht an der Universität von Salerno mit Bestnote und lobender Erwähnung (110 su 110 e lode).

Er wurde mit Ministerialdekret vom 19.3.1983 ernannt und trat am 20. Juni 1984 als Richter im zivilrechtlichen und strafrechtlichen Bereich beim Landesgericht Trient in den Justizdienst ein.

Ab Oktober 1989 übernahm er die Funktion des Staatsanwaltes beim damaligen Amtsgericht Trient und von Mai 1995 bis Juli 2012 übte er die Funktion des Staatsanwaltes bei der Staatsanwaltschaft beim Landesgericht Trient aus.

Er ist derzeit Hauptansprechpartner für IT-Technologie im Bereich der dortigen Justiz.

Er ist Abteilungsvorsitzender der Steuerkommission (des Provizialfinanzgerichts) erster Instanz in Trient (ab 1996).

Er war als Dozent und Referent in Studiengängen und Ausbildungskursen für die Gerichtspolizei tätig und mehrmals Mitglied der Prüfungskommission für die Examen zur Ausübung des Rechtsanwaltsberufs.

Er leitete die Kommission für die dezentralisierte Ausbildung der ehrenamtlichen Richter im Oberlandesgerichtsbezirk Trient.

Seit dem 19. Juli 2012 nimmt er die Funktion des stellvertretenden Generalstaatsanwalts bei der Generalstaatsanwaltschaft beim Oberlandesgericht Trient wahr.

 

Alessandra Burei, 1988 in den Justizdienst getreten (M.D. 10.11.1988), absolvierte ihr Gerichtsreferendariat am Landesgericht Bozen, wo sie in der Folge die Funktion als Richterin für die Vorerhebungen wahrnahm. 

Nach ihrer Ernennung zur Berufungsrichterin im Jahre 2002 erwarb sie mit nachfolgendem Beschluss des OberstenRichterrats (Rats für das Gerichtswesen) vom 10.7.2013 die Anerkennung der VI. Berufsbewertung. Ab dem 2.4.2007 übte sie die Funktion als Richterin am Jugendgericht in Bozen aus; ab dem 19.1.2014 nahm sie diese Funktion am Jugendgericht in Brescia wahr.

Seit dem 25.2.2016 ist sie stellvertretende Generalstaatsanwältin bei der Generalstaatsanwaltschaft Trient mit Sitz in Bozen.

Sie spricht englisch und besitzt den Zweisprachigkeitsnachweis für italienisch und deutsch.

 

 

 

 

 

 

 

 

Donatella Marchesini, geboren in Bozen am 17.4.1963, machte ihren Doktor in Rechtswissenschaften nach einer Diplomarbeit über das internationale Recht an der Universität von Modena mit Bestnote und lobender Erwähnung (110 su 110 e lode).

Nach Eintritt in den Justizdienst am 26.4.1991, nahm sie die Funktion als Richterin in Bozen und in der Folge ab dem Jahr 2000 die der stellvertretenden Staatsanwältin war; in diesem Zusammenhang befasste sie sich ab 2002 mit Straftaten zum Nachteil benachteiligter Personen (Sexualdelikte auch zum Nachteil von Minderjährigen, Misshandlungen in der Familie, Übervorteilung wehrloser Personen, Kinderpornographie und Prostitution), wobei sie 2009 die Rolle der Koordinatorin der entsprechenden Arbeitsgruppe und ab 2012 die der Koordinatorin der Arbeitsgruppe Personenschutz und Gesundheit sowie die Funktion als Richterin für Zivilsachen wahrnahm.

Sie war (ist) Mitglied des Richterrates und war zudem Mitglied der Wettbewerbskommission für das Auswahlverfahren für Richter und Staatsanwälte in der Provinz Bozen, ausgeschrieben mit Ministerialdekret vom 27.2.2008.

Sie nahm 2009 und 2015 an zwei internationalen Austauschprogrammen teil; außerdem besuchte sie Ausbildungskurse über internationales Recht im Ausland und in Italien.

Sie besitzt den Zweisprachigkeitsnachweis für italienisch und deutsch und spricht englisch und spanisch.

Seit dem 14.12.2016 ist sie stellvertretende Generalstaatsanwältin bei der Generalstaatsanwaltschaft Trient mit Sitz in Bozen.

 


Der Leitende Bezirsksstaatsanwalt Incardona 4

Die Stelle ist derzeit unbesetzt 

Raffaele Incardona, wurde am 27. September 1977 in Genua geboren und schloss sein Jurastudium an der Universität von Padova mit Bestnote und lobender Erwähnung (110 su 110 e lode) mit einer Doktorarbeit über das Strafrecht ab.

Nach Ausübung des Rechtsanwaltsberufs trat er in den Justizdienst ein; er absolvierte sein Gerichtsreferendariat in Venedig und übernahm am 21. November 2015 die Funktion des Stellvertretenden Staatsanwaltes am Landesgericht Venedig, wo er im Fachbereich Internetkriminalität, benachteiligte Gesellschaftsgruppen und urbane Sicherheit tätig war.

Am 10. April 2019 wurde er zum Bezirksstaatsanwalt bei der Generalstaatsanwaltschaft Trient ernannt.